Aktuelles aus der Gynäkologie und Geburtshilfe
Freiwilliges Soziales Jahr, Bundesfreiwilligendienst oder Praktikum in der Geburtshilfe

Wir Hebammen begleiten Familien in den intimsten Momenten ihres Lebens und sind hautnah dabei, wie ein neuer Mensch das Licht der Welt erblickt.
Das Hebammenteam des CKQ bietet dir ein eindrucksvolles Kennenlernen unseres Handwerkes. Bei uns siehst du, wie physiologische Geburten durch uns Hebammen geleitet werden und wie kraftvoll es ist, bis ein neuer Erdenbürger geboren wird.
Zudem arbeiten wir dabei Hand in Hand mit anderen Fachbereichen des Krankenhauses, wie beispielsweise der Anästhesie und dem OP. Insgesamt werden wir hierbei von unseren Gynäkolog-/innen zu jeder Tages- und Nachtzeit bestens im Kreißsaal unterstützt.
Du siehst: echte Teamarbeit!
Die Verantwortung gegenüber den Familien und der sehr empfindliche und sensible Umgang mit diesen liegt uns dabei besonders am Herzen.
Hast du Lust uns hierbei zu begleiten und den schönsten Beruf der Welt kennen zu lernen?
Dann bewirb dich sehr gerne in Form eines Freiwilligen Sozialen Jahres, Bundesfreiwilligendienst, oder für Praktika (Voraussetzung für das Hebammenstudium – nähere Infos an den jeweiligen Hochschulen) bei der folgenden Adresse:
Christliches Krankenhaus Quakenbrück
Zentrale Personalabteilung
Danziger Straße 2
49610 Quakenbrück
Mail: karriere(a)ckq-gmbh.de
(05/2026)
CKQ: Peter ist das erste Baby des Jahres

Mit Spannung wurde auch dieses Mal das erste Baby des Jahres im Christlichen Krankenhaus erwartet. Und der kleine Peter ließ sich Zeit: Er kam am 2. Januar um 8:26 Uhr auf die Welt, ist 3430g schwer und 51cm groß.
Die glücklichen Eltern Erika und Timo Shukowski leben in Lindern und freuen sich zusammen mit der großen Schwester Marie sehr über den Familienzuwachs.
Im Jahr 2025 gab es im CKQ übrigens 635 Geburten – jetzt ist der Anfang für 2026 gemacht!
Bildunterschrift:
Freude über das 1. Baby des Jahres (v.l.): Assistenzärztin Lea Küpker, Kinderkrankenschwester Marion Thomes, Familie Shukowski, Hebamme Hannah Korfhage und Pflegedirektor Michael Puncak.
(01/2026)
Erstes Baby des Jahres 2025 im CKQ: Harry Dimitri Klugmann kam am 2. Januar um 9.41 Uhr zur Welt

Es wurde mit Spannung erwartet und hat sich etwas Zeit gelassen: das erste Baby des Jahres 2025 wurde in der Geburtshilfe des Christlichen Krankenhauses am 2. Januar geboren. Die glücklichen Eltern Tetiana Zdorenko und Jens Klugmann kommen aus Böen bei Löningen und Harry ist ihr erstes Kind. Der kleine Harry wog bei seiner Geburt 3690 g und war 53 cm groß. Zur Geburt gratulierten Pflegedirektor Michael Puncak, Hebamme Annika Vennemeyer, stellv. Stationsleitung Katharina Gerdes und die Klinische Pflegedienstleitung Simona Mercan (Foto 2. Reihe v. l.) mit einem Blumenstrauß. Ärztlich betreut wurde die Geburt von Dr. Roland Doll.
„Wir freuen uns sehr mit der jungen Familie über den Nachwuchs. Das ist doch ein hervorragender Start in das neue Jahr“, so Michael Puncak. Im Jahr 2024 habe es insgesamt 645 Geburten mit 649 Säuglingen gegeben.
(01/2025)
Gynäkologie und Geburtshilfe freut sich über die 500. Geburt in diesem Jahr

Mit einem Blumenstrauß überraschte das Team des Kreißsaals gemeinsam mit Vertretern der Unternehmensleitung die glücklichen Eltern der kleinen Jane, Janina Carlescu und Jannik Hagen aus Quakenbrück. Denn am 17. Oktober um 11.00 Uhr fand in der Geburtshilfe des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück die 500. Geburt in diesem Jahr statt. Jane ist das erste Kind der Quakenbrücker Familie und kam per Kaiserschnitt auf die Welt. Bei ihrer Geburt wog sie 3440 Gramm und war 50 cm groß. Die Eltern zeigten sich sehr zufrieden mit der Gynäkologie und Geburtshilfe und waren froh, dass die Entbindung in ihrem Wohnort in Quakenbrück stattfinden konnte. (Foto untere Reihe v.l.: Jannik Hagen, Jane, Janina Carlescu, obere Reihe: Simona Mercan, Klinische Pflegedienstleitung, Manfred Janknecht, Prokurist, Assistenzärztin Lea Küpker und Hebamme Annika Vennemeyer, nicht auf dem Foto: der betreuende Gynäkologe Dr. Roland Doll)
(10/2024)
Happy Birthday! Unsere Geburtshilfe feiert heute ihren 1. Geburtstag

Seit einem Jahr werden in Quakenbrück wieder Babys geboren! Wenn das kein Grund zum Feiern ist. Insgesamt 576 Baby sind Stand heute bei uns auf die Welt gekommen. Und so gab es heute für unser Kreißsaal-Team, das Team der Station 16 und natürlich alle Schwangeren und jungen Familien in unserer Geburtshilfe kleine Muffins (Foto v.l.: Hebamme Celina-Sophie Kuhl, Hebamme Nina Gerweler, Prokurist Manfred Janknecht, Hebamme Annika Vennemeyer, Pflegedirektor Michael Puncak, Direktorin Klinische Organisation Nadine Burrichter, Geschäftsführer Matthias Bitter und Iduna Tippel, Leitung Station 16).
„Unsere Geburtshilfe hat sich innerhalb eines Jahres als bekannte und beliebte Adresse für Gebärende etabliert“, freut sich CKQ-Geschäftsführer Matthias Bitter. „Und das haben wir neben unseren modernen Räumlichkeiten und der innovativen Ausstattung natürlich vor allem unserem fantastischen Team zu verdanken. Ein großes Lob geht an alle Hebammen, unsere Belegärztinnen und -ärzte, das OP- und Anästhesie-Team und das Pflegeteam auf der Station 16 – alle sorgen dafür, dass sich die Frauen und jungen Familien bei uns rundherum gut aufgehoben fühlen.“
Heute haben wir auch unsere Stellwände mit den Fotos und Berichten über die Babys, die im ersten Jahr bei uns geboren wurden, aufgestellt. Noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an alle jungen Familien, die sich beteiligt haben, wir haben uns sehr über die tolle Resonanz gefreut – eure Babyfotos sind fantastisch! Alle Beiträge werden jetzt für einige Wochen auf den Stellwänden vor unseren Kreißsälen präsentiert.
(07/2023)
Tipps und News aus unserem Kreißsaal - vorgestellt von unserer Hebamme Celina-Sophie Kuhl

Heute möchten wir euch einige Infos zu unserer Entbindungswanne geben.
Ob zur Entspannung, Schmerzerleichterung oder für die Geburt - unser Herzstück des Kreißsaals ist ein echter Allrounder! Unsere Badewanne wird mittlerweile von sehr vielen Frauen genutzt!
Ein paar Infos zum Baden unter der Geburt:
- in der Badewanne gibt es nicht die Möglichkeit, eine PDA oder andere starke schmerzerleichternde Medikamente zu empfangen
- es sollte immer jemand bei euch bleiben, falls der Kreislauf mal nachlässt
- sollten schwerwiegende Infektionen, eine Blutungsneigung oder eine Mehrlingsschwangerschaft bestehen, ist die Badewanne leider nicht euer optimaler Geburtsort
- zur Entspannung darf die Badewanne gerne von jedem genutzt werden - zur Geburt solltest du mindestens in der 38. Schwangerschaftswoche sein (ab 37+0)
- die optimale Wassertemperatur liegt zwischen 36-38 Grad
- wir haben mit unserer Telemetrie (kabelloses CTG) die Möglichkeit, in der Badwanne ein CTG zu schreiben
Vorteile von Wasser unter der Geburt:
- ggf. schnellere Eröffnung, da Wärme sehr entspannend wirkt
- geringeres Risiko von höhergradigen Geburtsverletzungen
- sanfter Übergang ins Leben für dein Baby
- Wärme und Wasser können schmerzerleichternd wirken
- nach der Geburt kannst du dich meistens sofort frisch machen und abduschen
Tipps:
- auch in der Badewanne kannst du dich toll bewegen (auf den Knien, in der Hocke, Seitenlage, am Tuch hängend)
- gehe in der Schwangerschaft schön häufiger warm baden, um zu schauen, wie dein Körper die Wärme findet
- suche dir ein Entspannungsduft aus und bringe ihn ggf. mit (unsere Duftlampe funktioniert mit verschiedenen Ölen - auch wir haben einige Düfte auf Vorrat)
- Entspannungsmusik/Podcast/Hörbuch
- viel trinken




Hebamme Celina-Sophie Kuhl
Geburtshilfe: Vom ersten Atemzug an gut versorgt



Beatmung und Reanimation von Neugeborenen trainiert
In der Geburtshilfe sind Notfälle glücklicherweise selten. Doch gerade weil kritische Situationen selten eintreten, müssen die Ärzte- und Pflegeteams immer wieder intensiv trainieren, damit im Notfall keine Zeit verloren wird und jeder Handgriff perfekt sitzt. Daher wurde das Team der Anästhesie und Intensivpflege des Christlichen Krankenhauses jetzt intensiv in der Versorgung und Reanimation von Neugeborenen geschult. Neben einer theoretischen Einführung stand das praktische Training von Atemwegsmanagement und Neugeborenen-Reanimation sowie ein realistisches Szenarientraining an modernen Simulatoren im Fokus.
„Die allermeisten Geburten verlaufen komplikationslos und die Säuglinge kommen gesund und fit auf die Welt. Die Verantwortung für unsere kleinsten Patienten liegt in den Händen des geburtshilflichen Teams, dennoch müssen wir auf etwaige Notfälle vorbereitet sein, um kompetente Hilfestellung zu geben!“, erklärt Chefarzt Dr. Bert Mierke, der die Fortbildung nach den Richtlinien des ERC (European Resuscitation Council) für sein Team organisiert hat. „Jeder, der sich mit Früh- und Neugeborenen beschäftigt, muss eine Reanimation bis zum Eintreffen pädiatrisch neonatologischer Hilfe durchführen können“, so Mierke weiter. „Bei Notfällen und bei stationärem Versorgungsbedarf der Neugeborenen werden die Babys vom Team der Neo-Intensiv Vechta abgeholt und in die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Vechta gebracht.“
Für die Fortbildung waren im Hörsaalgebäude des CKQ verschiedene Übungsstationen aufgebaut, an denen die unterschiedlichen Szenarien – u. a. Atemstörung, Frühgeborene – intensiv mit Hilfe von Neugeborenen-Puppen und Neugeborenen-Reanimationseinheiten unter Anleitung von mehreren ausgebildeten Instruktoren trainiert wurden.
So vermittelte Anästhesistin Sina Laufhütte den Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie Neugeborene beatmet und wiederbelebt werden, welche Instrumente verwendet werden, aber auch, wie wichtig Absprache und Feedback im Team in dieser Situation sind.
Dr. med. Wilfried Schneider, Neonatologe, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, trainierte mit den Teilnehmern die Beatmung auf der Neugeborenen-Reanimationseinheit, die mit Wärmematte und -strahler, Beatmungsgerät, Absaugvorrichtung, APGAR-Uhr, Pulsoxymeter und Temperatursonde ausgestattet ist.
Die nötige Praxis in der Medikamentengabe und im Legen von venösen Zugängen bei Neugeborenen erhielten die Teilnehmer bei Rettungssanitäter und Pädagoge Basti Etti.
Rund zehn Prozent der Neugeborenen benötigen nach der Geburt vorübergehend unterstützende Maßnahmen wie z. B. eine kurze Maskenbeatmung, in seltenen Fällen ist eine umfangreichere Versorgung notwendig. Im Unterschied zu der Reanimation von Erwachsenen spielt die Beatmung bei Neugeborenen eine wichtigere Rolle als die Herzdruckmassage und ist zumeist die effektivste und häufig einzige notwendige Maßnahme für die erfolgreiche Reanimation eines Neugeborenen. „Eltern können sicher sein, dass ihr Kind in unserer Geburtshilfe von Anfang geborgen ist und von einem gut ausgebildeten Team betreut wird“, betont Mierke.
Loreen ist da!

Große Freude über die Geburt der kleinen Loreen, dem ersten Quakenbrücker Baby nach mehr als 23 Jahren: (v.l.) Michael Bürgel, Nadine Burrichter, Matthias Bitter, Dr. Roland Doll, Juliane Scholl und Loreen, Hebamme Ines Heinecke.
Neue Geburtshilfe in Quakenbrück mit Bravour gestartet
Am 3. Juli um 17.37 Uhr war es endlich soweit: Mit der kleinen Loreen wurde das mit großer Spannung erwartete erste Baby in der neuen Geburtshilfe des Christlichen Krankenhauses geboren. Damit wurde auch ganz konkret die Landebahn für Störche „einge-weiht“, die das Krankenhaus ein paar Tage zuvor eröffnet hatte und damit bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt hatte. Sogar auf tagesschau.de ist ein Beitrag über die Landebahn zu finden. Die „Landung“ der kleinen Loreen verlief ohne „Turbulenzen“.
Strahlende Gesichter gab es, als CKQ-Geschäftsführer Matthias Bitter, Michael Bürgel, Bürger-meister der Samtgemeinde Artland, sowie Nadine Burrichter, Direktorin Klinische Organisation, der Mutter Juliane Scholl zur Geburt der kleinen Loreen gratulierten. Gynäkologe Dr. Roland Doll, der die Geburt gemeinsam mit Hebamme Annika Vennemeyer betreute, bestätigt: Mutter und Kind sind wohlauf. Loreen wiegt 3770 g und ist 51 cm groß. „Wir freuen uns sehr mit den frisch gebackenen Eltern“, sagt Matthias Bitter, Geschäftsführer des CKQ. „Der Storch hat eine Traum-Landung hingelegt und war gleichzeitig sehr diskret“, so Bitter augenzwinkernd, denn niemand seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter habe die Landung beobachtet.
Für ihn und sein Team sei es ein persönliches Anliegen gewesen, in Quakenbrück eine neue Ge-burtshilfe für rund 3 Millionen Euro aus Eigenmitteln einzurichten, nachdem die Geburtshilfe in Ankum nicht weiter betrieben wurde, erklärt Bitter. „Als christliches Haus gehört es sich, dass wir uns da einbringen. Und die neue Geburtshilfe habe sich vom ersten Tag an bewährt: „Die Räumlichkeiten verfügen über eine warme und angenehme Ausstrahlung. Sie sind modern und dennoch funktional nach dem neuesten Stand der Technik eingerichtet. Hier fühlen sich Gebä-rende, aber auch das gesamte Team der Geburtshilfe gut aufgehoben.“
Und was sagt die junge Mutter, die mit ihrer Familie in Bersenbrück lebt, zur neuen Geburtshil-fe in Quakenbrück? „Ich war natürlich etwas unsicher, was mich erwartet. Aber dann habe ich die Bilder und Filme auf Instagram gesehen und dachte, ich kann es wagen“, so Juliane Scholl. „Und die Entscheidung war richtig, denn ich werde hier toll betreut und fühle mich sehr wohl. Die Quakenbrücker Geburtshilfe werde ich allen werdenden Eltern weiterempfehlen.“





